Finde die Unterschiede!

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11 Antworten zu Finde die Unterschiede!

    • wortlandschaften schreibt:

      …hab ich mir auch gedacht, als ich über das neu erschienene Buch der französischen Autorin gestolpert bin. Mir ist sofort der Name Szilárd Rubin in den Sinn gekommen (weil ich das Buch im Regal stehen habe), dessen 1963 erschienener Roman 2009 wiederveröffentlicht wurde. (Für diejenigen, die sich nicht die Mühe machen wollen, auf die Bilder zu klicken.)

  1. caterina schreibt:

    Oh, das ist mir gar nicht aufgefallen, dabei habe ich Rubin vor zwei Jahren selbst gelesen. Leider ist es nur noch blass in meiner Erinnerung, aus irgendeinem Grund konnte ich damals keine Bindung zu dem Buch – der Geschichte, der Sprache? – aufbauen.
    So eine Coverdoppelung ist schon ziemlich peinlich für einen Verlag, oder? Auch wenn das Foto natürlich schon recht stimmungsvoll ist…

    • wortlandschaften schreibt:

      Ich glaube, ich habe das Buch bisher nur angelesen, damals aber gleich bei Erscheinen (im Juli 2009, das habe ich gerade noch mal bei amazon nachgesehen) gekauft. Aus bestimmten Gründen war mir nach einer Geschichte wie dieser, aber so wie Du, weiß ich nicht mehr genau, warum ich es wieder weglegte (und wie weit ich gekommen war). Die Namen Attila und Orsolya (denselben, den die Dichterin einen Beitrag darüber trägt) bringe ich schon noch mit dem Roman in Verbindung.

      Das Cover hat sich bei mir im Kopf festgesetzt, denn da musste ich gar nicht erst nachdenken, wo ich es schon gesehen hatte. Also muss es eine Wirkung auf mich gehabt haben. Und stimmungsvoll finde ich es eigentlich auch.

      Ob das nun peinlich für einen Verlag ist, weiß ich nicht, denn ich habe keine Ahnung, wie so eine Entscheidung getroffen wird und wer sie trifft. Grundsätzlich finde ich es schön, wenn für die Covergestaltung (und evtl. Illustrationen) ein Künstler engagiert wird, der vielleicht das Buch selbst gelesen hat und ein individuelles Cover schafft oder Fotos schießt usw. Da gibt es tolle Beispiele, besonders unter den kleinen, unabhängigen Verlagen. Ich habe das Gefühl, dass man dort oft das Buch auch noch als handwerkliches Produkt versteht, wo auf Typografie, Besonderheiten bei der Bindung, Covergestaltung und solche Dinge mehr Wert gelegt wird. Verkaufen will man natürlich genauso.

      Würde mich selbst mal interessieren, wie das so abläuft. Für dieses Cover wird man das Budget wohl nicht besonders verausgabt haben. Ob es aus einer Datenbank ist?

      • caterina schreibt:

        Ja, davon gehe ich aus. Schau doch einfach mal auf die Rückseite des Umschlags, dort müsste der Fotograf samt Agentur angegeben sein. Viele Umschlagfotos kommen aus solchen Datenbanken, würde ich jetzt mal behaupten: Nur die wenigstens werden eigens für das Buch geschossen. Graphische Umsetzungen wirken authentischer, weil sie – wie du schon ganz richtig sagst – für dieses eine Buch entworfen wurden und es somit als etwas Besonderes – und nicht als ein austauschbares Produkt unter vielen (siehe ZEIT-Beitrag) – kennzeichnen.

  2. wortlandschaften schreibt:

    Da ist es wieder, das Problem mit den verschiedenen Standorten meiner Bücher. Momentan habe ich es leider nicht zur Hand (im Netz auf die Schnelle auch nichts entdeckt) Bei dem ersten Beispiel zur Covergestaltung in meinem Blog (ziemlich am Anfang) habe ich nachgesehen, da war es dieselbe Agentur, was hier offensichtlich ebenso der Fall sein muss.

    Stimmt, ich habe natürlich auch meistens Bücher, bei denen das Coverfoto wohl aus Datenbanken stammt. Das Beispiel mit den Fotos habe ich gewählt, weil ich u.a. momentan ein Buch lese, das ein wunderbares Cover schmückt und dessen Aufnahmen des Fotografen das ganze Buch bereichern:
    http://www.bernd-weingart.de/de/portfolio/sommermusik.html
    http://www.bernd-weingart.de/de/portfolio/summer/

    • caterina schreibt:

      Ja, es gibt eben auch Ausnahmen, bei denen die Covergestaltung einen ganz besonderen, nicht nur oberflächlichen Bezug zum Inhalt hat. So wie bei dem Beispiel, das du nennst – eine Seltenheit, würde ich mal behaupten. (Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir die Fotografien des von dir verlinkten Künstlers nicht sonderlich gut gefallen, aber so etwas ist ja immer auch Geschmackssache – den Ansatz, dass Bilder auch über das Cover hinaus eine Funktion bekommen und den ganzen Text begleiten, finde ich sehr spannend).

      • wortlandschaften schreibt:

        Abstrakte, um die Ecke gedachte oder gar gewagte Coverideen sind selten, spontan fallen mir jetzt gar keine ein. Die sommerlichen Bilder der Insel Nonnewerth liegen nun auch nicht fern und sollen wohl dazu beitragen, die Stimmung einzufangen, in der Liszt seine Musik schrieb. Die Fotos sind freilich Geschmackssache und das Konzept finde ich eine spannende Sache, die ruhig öfter Anwendung finden dürfte.
        Ganz schön finde ich auch, wenn der Buchdeckel oder die Innenseiten nicht immer bloß weiß sind. Spontan fällt mir da die Karte von Barcelona in „Der Schatten des Windes“ ein (sicherlich keine außergewöhnliche Idee, aber ganz nett. Vor allem wegen der Straßennamen…). Überbewerten will ich solche Dinge nun auch nicht, aber ich schätze sie schon.

  3. buechermaniac schreibt:

    Ich finde es schade, wenn verschiedene Bücher das gleiche Cover aufweisen. Das heisst doch, dass man sich keine grosse Mühe für eine individuelle Gestaltung des Buches macht, schade.

  4. Dina schreibt:

    Oh dear, gut beobachtet!

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