Ane Brun im Stadtgarten Köln

Im September erschien das neue Album „It all starts with one“ der norwegischen Liedermacherin Ane Brun. Ich liebe Ane Bruns Stimme, ihre Texte, ihr Gitarrenspiel und ihre Bandbreite. Ob alleine, mit zarter oder dramatischer Begleitung ihrer wundervollen Band, es ist immer ein Genuss ihr zuzuhören. Ich habe mich sehr auf das neue Album gefreut und war begeistert von der Mischung und Atmosphäre. Vor drei Jahren war Ane Brun schon einmal in Köln und ich hatte mich damals tierisch geärgert, ihren Auftritt komplett verschlafen zu haben, insbesondere da mir einige Lieder des Albums „Changing of the Seasons“, das sie 2008 vorstellte, persönlich sehr viel bedeuten. Die Freude war groß, dass Ane Brun mit ihrem neuen Album im Gepäck auf ihrer Tour durch Europa am 19. Oktober wieder im Stadtgarten in Köln Halt machte. Und dieses Mal war ich dabei. Ich will gar nicht lange um den heißen Brei herumreden, es war großartig. Ein Abend, an den ich mich sicher lange und gerne zurückerinnern werde. Los ging es mit einem kleinen Solo-Vorprogramm von Linnea Olsson, die in Ane Bruns Band Cello und Bass spielt und als Begleitsängerin fungiert. Außerdem spielt sie noch in der Band „Paintbox“.  Von Olssons hervorragendem Cello-Spiel und den erfrischenden Liedern war ich sehr angetan (Bei youtube findet man ihre Lieder, z.B. Dinosaur, The Ocean, Giddy Up, Ah!).

Gegen 22 Uhr betrat dann Ane Brun die Bühne und spielte alle Lieder ihres neuen Albums, Songs aus dem vorherigen, darunter eines meiner Lieblingslieder „The Puzzle“, aber auch das titelgebende „Changing of the seasons“ oder „Don’t Leave“. Dabei wechselte Ane Brun nicht nur die Gitarren, sondern setzte sich für „Dirty Windshield“, ein Titel, der es nicht auf die A-Seite ihres neuen Albums schaffte, ans Piano.  Je später der Abend, desto mehr erzählte Ane Brun, z.B. dass sie erst mit 24 ihre norwegische Heimat verließ und seit 11 Jahren in Schweden lebt, wie Mannheim zur Geburtsstätte eines ihrer Songs wurde (ich glaube es war „Changing of the seasons“) und von norwegischen Dialekten. Und so präsentierte sie auch ein wunderschönes Lied in ihrer norwegischen Muttersprache.  Nach fast zwei vollen Stunden und etlichen Zugaben ging um Mitternacht neben dem Tag auch das Konzert zu Ende. Es war ein wundervoller Abend und ich hatte das Gefühl, dass auch Ane Brun und ihre Band großen Spaß hatten.

Wie gut, dass es youtube gibt, denn eine Konzertbesucherin hat ein tolles Video mit Ausschnitten des Konzerts erstellt und online gestellt. Vielen Dank dafür! Zum Träumen…

Weiterführende Links:
Homepage von Linnea Olsson
Homepage von Ane Brun
Linnea Olsson bei Ilovesweden
Ane Brun bei Ilovesweden

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3 Antworten zu Ane Brun im Stadtgarten Köln

  1. Petra Gust-Kazakos schreibt:

    Schön, dass du wieder da bist : )

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